Die Auswirkungen der politischen Kürzungen in der ambulanten Suchthilfe im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald wurden bereits öffentlich thematisiert. Für MAKS/ANKER werden die Folgen dieser Entscheidungen nun konkret spürbar: Um das in den kommenden Jahren deutlich steigende Defizit aufzufangen, müssen wir unsere Angebot teilweise einschränken.
Dies bedeutet, dass unsere Gruppe für Grundschulkinder, deren Eltern suchtkrank oder psychisch belastet sind, in Titisee-Neustadt ab Januar 2027 nur noch 14-tägig stattfinden kann. Gleiches gilt für die Vor-Ort-Beratung von betroffenen Eltern und Angehörigen.
Dadurch wird sich die Präsenz von MAKS/ANKER im Hochschwarzwald deutlich reduzieren. Gleichzeitig müssen Familien mit längeren Wartezeiten für Beratungstermine vor Ort rechnen. Beratungsgespräche an unserem Standort in Freiburg werden weiterhin uneingeschränkt angeboten.
Sollte sich das prognostizierte Defizit in den Jahren 2028 und 2029 weiter erhöhen, werden zusätzliche Anpassungen und Einschränkungen notwendig sein.
Wir bedauern sehr, dass diese Veränderungen insbesondere Kinder und Familien im Hochschwarzwald treffen. Dennoch werden wir uns auch künftig mit Nachdruck für die Unterstützung betroffener Familien im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald einsetzen und uns weiterhin für ein bedarfsgerechtes und wohnortnahes Hilfsangebot stark machen.