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„Was ist bloß mit Mama los?“

Ausstellung mit Kinderzeichnungen von Kindern mit sucht- und/oder psychisch kranken Eltern im Rahmen der AKTIONSWOCHE ALKOHOL in Emmendingen

 „Was ist bloß mit Mama los?“ lautete der Titel einer Ausstellung, die im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche Alkohol vom 15.05.2017 bis 02.06.2017 im Foyer des Hauses am Festplatz in Emmendingen zu sehen war. Die Ausstellung zeigte Zeichnungen von Kindern und Jugendlichen, die seit Bestehen der Einrichtung MAKS/ ANKER entstanden sind. Am Mittwoch, den 17.05.2017 fand die Vernissage statt. Mehr unter: http://www.badische-zeitung.de/kreis-emmendingen/mit-kreativitaet-gegen-eine-schwere-last–137093816.html Es ist oftmals nicht möglich, die Schwierigkeiten und Belastungen, die das Zusammenleben und Aufwachsen mit einem süchtigen oder psychisch erkrankten Elternteil mit sich bringt, in Worte zu fassen. Sowohl Sucht als auch psychische Erkrankung sind nach wie vor gesellschaftliche Tabuthemen. Dies führt häufig dazu, dass auch in den betroffenen Familien nicht über die elterliche Erkrankung gesprochen wird. Vielmehr wird sie zu einem Familiengeheimnis und die Kinder fragen sich: „Was ist bloß mit Mama (oder Papa) los?“. Dass Kinder eine feine Wahrnehmung für die Geschehnisse und Veränderungen in ihrer Familie haben, wird in den ausgestellten Bildern sehr deutlich. Die Kinder und Jugendlichen machen mit Buntstift und Papier auf eine sehr berührende Weise deutlich, welche Sorgen und Nöte sie beschäftigen.